IBM baut Supercomputer-Führung aus
In Kürze steht im Rahmen der International Supercomputer Conference in Heidelberg [21. - 24. Juni] wieder das offizielle Ranking der 500 schnellsten Supercomputer an.
Derzeit reklamiert IBM mit dem Rechner BlueGene/L den ersten Platz für sich. Daran wird sich wohl auch nichts ändern, außer dass IBM es jetzt auch noch auf den zweiten Platz abgesehen hat.
Unter dem Namen BlueGene Watson soll der kleine Bruder von BlueGene/L mit einer Leistung von 91,3 Tera-FLOPs [Billionen Rechenschritte pro Sekunde] Rang zwei erlangen. Die Nummer eins kommt inzwischen auf 135 Tera-FLOPs.
Vor kurzem hatte IBM ein Modell von Blue Gene/L an die Eidgenössische Polytechnische Hochschule Lausanne verkauft. IBM hilft dem Schweizer Forscherteam, in den kommenden Jahren einen Teil des menschlichen Gehirns zu simulieren.
IBM-Supercomputer simuliert das HirnJapan will an die Spitze
Derzeit rangieren Columbia von Silicon Graphics und der Earth Simulator von NEC auf Platz zwei und drei des halbjährlich aktualisierten Rankings.
Japan, lange Zeit führend bei Supercomputern, hatte zuletzt angekündigt, bis 2010 die Spitze zurückerobern zu wollen.
Nun will die japanische Regierung die Entwicklung eines Supercomputers unterstützen, der über eine Billiarde Rechenschritte in der Sekunde schafft.
