NASA-Hacker suchte nach UFOs
Vergangene Woche wurde ein britischer Systemadministrator, der in zahlreiche US-Militär- und NASA-Rechner eingedrungen sein soll, in London verhaftet.
Der Mittlerweile auf Kaution freigelassene Cracker, im Internet auch unter dem Namen "Solo" bekannt, hatte laut seiner Anwältin einen guten Grund, warum er sich in den Jahren 2001 und 2002 Zugang zu insgesamt 53 US-Militärcomputern und Rechnern der US-Weltraumagentur NASA verschafft hatte: Er wollte beweisen, dass es wirklich UFOs gibt.
"Solo" verleugnet seine Tat nicht. Er wollte laut der Anwältin lediglich Beweise für die Existenz von UFOs finden, die die US-Regierung seiner Meinung nach vertuschen wollte. Außerdem wollte der Brite die Lücken im amerikansichen Sicherheitssystemen aufzeigen.
Am 27. Juli findet die nächste Anhörung vor Gericht statt, bei der über "Solos" Auslieferung entschieden werden könnte. Bis dahin muss sich der auf eine Kaution von 7.500 Euro freigelassene Brite regelmäßig bei der Polizei melden, darf nicht ausreisen und hat Internet-Verbot.
Britischer NASA-Cracker festgenommen
