08.06.2005

10+ TERA-FLOPS

IBM rüstet Super-Cluster auf

Extrem anspruchsvolle Simulationen aus der Materialwissenschaft werden am Rechenzentrum Garching der Max-Planck-Gesellschaft künftig mit der neuesten Generation von IBMs eServer pSeries durchgeführt. Mit der Installation von 86 Servern p575 verdoppelt sich die bisherige Spitzenleistung des Rechenzentrums auf mehr als zehn Tera-FLOPs.

Die 86 UNIX-Server bilden keinen eigenständigen neuen Supercomputer, sondern erweitern einen Superrechner von 32 bei der Max-Planck-Gesellschaft. Die neu installierten 8-Wege-Server p575 bringen eine Spitzenleistung von fünf Tera-FLOPs. Die bestehende Leistungsfähigkeit von 5,2 Tera-FLOPs wird damit auf über zehn Tera-FLOPs verdoppelt.

Zum Einsatz werden die neuen p575-Systeme in unterschiedlichen Forschungsbereichen verschiedener Max-Planck-Instituten kommen. Ein Großteil ist aber reserviert für extrem anspruchsvolle Simulationen aus der Materialwissenschaft.

Kristallwachstum und Nanoröhren

Mit der Simulation moderner Materialien beschäftigt sich eine Kristallwachstumsstudie, die künftigen Nano-Technologien nutzen soll. Am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart laufen Simulationen von biomolekularen Nanoröhren-Systemen auf der pSeries. Biologische und biochemische Sensoren für künftige biomedizinische Applikationen werden hier modelliert.