EU bringt Wissenschaft ins Netz
Für Wissenschaftler und Mitarbeiter audiovisueller Medien eröffnete die Europäische Kommission am Wochenende ein eigenes Internet-Portal.
"Athenaweb" soll deren Arbeiten zur Förderung der Wissenschaft und zur Verbreitung wissenschaftlicher Inhalte unterstützen, so die Kommission in einer Aussendung.
Zu den Angeboten gehören unter anderem eine elektronische Bibliothek mit Wissenschaftsprogrammen, ein Online-Veranstaltungskalender und ein Nachrichtendienst zu Themen der europäischen Wissenschaft.
Die meisten europäischen Bürger würden ihre Informationen, so auch jene über Wissenschaftsthemen und Forschung, über das Fernsehen erhalten, so der EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung, Janez Potocnik.
Die EU müsse dafür sorgen, dass die zur Verfügung stehenden Informationen von bestmöglicher Qualität sind. Das solle mit "AthenaWeb" zumindest teilweise gelöst werden.
Information als Basis für KreativitätTerminkalender und Videos
Die elektronische Bibliothek ist mehrsprachig und vollständig durchsuchbar, daneben wird ein Wissenschaftsnachrichtendienst angeboten sowie eine Reihe von Videos zu Themen wie "Die Brücke aus Plastik" und "Der Bierkönig".
Weiters werden neue Arten von Verträgen für den Handel mit und den Verkauf oder den Austausch von Material angeboten sowie Hintergrundunterlagen zu Wissenschafts- und Forschungsthemen, ein Terminkalender mit wichtigen Veranstaltungen und ein Forum für Koproduktionen und Partnerschaften.
"Athenaweb"
