Google sucht europäische Beteiligung
Nach der ablehnenden Reaktion der Europäer gegen Googles Plan zur Digitalisierung von Büchern [Google Print] versucht sich das Unternehmen nun in Schadensbegrenzung.
Der französische Staatspräsident Jacques Chirac hatte das Projekt als US-amerikanischen Kulturimperialismus abgelehnt und eine eigene europäische Initiative als Gegenpol gefordert. Damit wurde das Projekt zumindest in Europa auch zum Politikum.
"Uns ist bewusst, dass wir unser Projekt besser erklären müssen", so der Vizepräsident von Google Europa, Nikesh Arora, gegenüber der französischen Tageszeitung "Le Figaro". Arora beteuert, dass Google Print ein Programm ist, das sich an alle richtet und die Neutralität respektiert. Er forderte die Europäer auf, sich dem Projekt anzuschließen, da man sie benötige.
Während das politische Europa derzeit mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist, dürften die Verlagshäuser vor allem mit dem wirtschaftlichen Profit zu ködern sein. Laut Angaben von Google bestehen bereits Kontakte.
EU soll Googles Bücherplan kontern
