E-Mails sind fixer Bestandteil des Tages
Wohl nicht nur in den USA ist E-Mailen für zahlreiche Menschen zu einer regelrechten Sucht geworden.
In einer Umfrage gaben 41 Prozent der befragten US-Bürger an, als erstes nach dem Aufstehen ihre E-Mails abzufragen. Während des Tages nimmt der Prozentsatz dann ab, aber immerhin 14 Prozent schauen noch mal in ihre In-Box, bevor sie zu Bett gehen, so eine Umfrage des US-Anbieters AOL.
40 Prozent gaben an, auch schon mal in der Nacht aufgestanden zu sein, um ihre E-Mails zu checken. Drei Viertel haben zudem mehr als einen E-Mail-Account [im Durchschnitt 2,8] und verbringen täglich eine Stunde damit.
Jeder Vierte gab weiters an, keine zwei Tage auszukommen, ohne nach neuer elektronischer Post zu schauen. Das geht mitunter so weit, dass ein Prozent sogar in der Kirche ihr Postfach öffnen.
Für die Umfrage wurden rund 4.000 Personen ab 18 Jahren in 20 großen US-Städten befragt.
Private Net-Nutzung im Büro unverzichtbarJeder Zehnte hatte Stress mit dem Chef
Vier Prozent tun es beim Autofahren, 23 Prozent schauen in ihr Postfach auch im Bett. Zwei Drittel schauen im Büro, ob sie privat E-Mails erhalten haben.
Jeder Fünfte hat dabei ein schlechtes Gewissen, jeder Zehnte hatte deswegen schon Stress mit dem Vorgesetzten.
45 Prozent wünschen sich übrigens, E-Mails, die noch nicht gelesen wurden, wieder zurücknehmen zu können und 43 Prozent wollen verfolgen können, wohin die E-Mail weitergeleitet wurde. Jeder Vierte will das auch verhindern können.
Die E-Mail-Adresse gehört außerdem bereits zu den gewohnten Kontaktdaten. Jeder Dritte gibt auch seine E-Mail-Adresse her, wenn eine neue Bekanntschaft gemacht wird.
