28.05.2005

IDC-STUDIE

Unix und Windows bei Servern gleichauf

Der Server-Markt hat sich im ersten Quartal solide entwickelt: 12,2 Milliarden Dollar wurden weltweit für die Rechner ausgegeben, das sind 5,3 Prozent mehr als im letzten Quartal des Vorjahres. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut IDC.

Erstmals wurde dabei gleich viel Geld in Server mit Microsofts Betriebssystem Windows investiert, wie in Unix-Server. Bei den Windows-Maschinen stieg der Umsatz um 12,3 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar, während die Umsätze mit Unix-Servern um lediglich 2,8 Prozent auf dieselbe Summe wuchsen.

Der Umsatz wurde zwar das achte Quartal in Folge gesteigert, die Wachstumsrate nach ausgelieferten Stückzahlen sei laut IDC mit 13,5 Prozent aber auf einem Zweijahrestiefstpunkt angelangt.

IBM vor HP und Dell

IBM hält sich dabei mit einem Marktanteil [nach Umsatz] von 28,3 Prozent weiterhin an der Spitze, die Nummer zwei - Hewlett-Packard [HP] - konnte den Abstand aber deutlich verringern und verbucht jetzt 27,6 Prozent Marktanteil.

An dritter Stelle der Rangliste findet sich Dell mit 10,8 Prozent, Sun ließ etwas nach und liegt nun bei 9,9 Prozent. An fünfter Stelle kommt Fujitsu Siemens mit einem Marktanteil von 8,1 Prozent.

Der Verkauf von Servern mit dem freien Betriebssystem Linux brachte im ersten Quartal 1,2 Milliarden Dollar ein. Der nunmehrige Marktanteil von 10,3 Prozent ist in diesem Segment der bisher höchste.

HP führt nach Stückzahlen

Bei den Linux-Servern hatte HP weiterhin die Nase vorn [27,7 Prozent], an zweiter Stelle rangiert IBM [19,9 Prozent].

HP führt den Servermarkt auch nach verkauften Stückzahlen weiterhin an.