Sony verlagert PSP-Produktion nach China
Sony will die Produktion seiner mobilen Spielekonsole PlayStation Portable [PSP] nach China oder Taiwan auslagern.
Damit reagiere der Elektronikkonzern auf die steigende Nachfrage und wolle sich auf den für September geplanten Marktstart in Europa vorbereiten, so die Nachrichtenagentur Bloomberg.
Wegen befürchteter Lieferengpässe wurde der Europastart bereits mehrfach verschoben. Aktueller Starttermin ist der 1. September.
"Die Schlüsselkomponenten fertigen wir in Japan, aber wir wollen die Produktmontage außerhalb Japans ausbauen", sagte Ken Kutaragi, Präsident von Sony Computer Entertainment.
In Japan verkauft sich die PSP nach Angaben Kutaragis weiterhin sehr gut, in den USA gibt es bereits Lieferengpässe.
Sonys PSP ab 1. September in EuropaDrei Millionen PSPs verkauft
Sony brachte im vergangenen Dezember in Japan mit der PSP erstmals eine mobile Spielekonsole heraus und drang damit in einen traditionell von Nintendo dominierten Markt ein.
Nach Angaben von Bloomberg hat Sony seit Markteinführung bis Ende März insgesamt rund drei Millionen PSPs verkauft und erwartet bis Jahresende den Absatz von zwölf Millionen Geräten.
Nintendo soll dagegen bis Ende März sechs Millionen Stück seiner mobilen Konsole Nintendo DS verkauft haben.
