23.05.2005

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Deutschland will besseren Galileo-Deal

Der deutsche Verkehrsminister Manfred Stolpe [SPD] hat eine eingehende Prüfung der Auftragsvergabe für Europas milliardenschweres Satelliten-Navigationssystem Galileo gefordert.

Die zwei Konsortien, die an der Ausschreibung teilnehmen, sollten "ihr Angebot verbessern, damit wir einen besseren Preis bekommen", so Stolpe in Straßburg.

Gleichzeitig warnte Stolpe davor, die beiden Bieter zu einem Gesamtkonsortium zusammenzufassen. Gegenüber dem "Handelsblatt" [Montag-Ausgabe] drohte er sogar mit dem Einfrieren der deutschen Mittel von 80 Millionen Euro.

Die EU-Kommission hatte angedeutet, dass über eine Zusammenfassung beider Bieter nachgedacht würde. Bis spätestens Ende Juni soll eine Entscheidung über die Auftragsvergabe fallen.