"Toilette mit Hirn" geht in Produktion
"Intelligente Toiletten", entwickelt von Experten der Forschungsgruppe für Rehabilitationstechnik [fortec] der Technischen Universität Wien, sollen behinderten Menschen schon bald das tägliche Leben erleichtern.
Im Rahmen eines EU-Projekts wurde in den letzten drei Jahren in Zusammenarbeit von über zehn internationalen Forscherteams ein "Friendly Rest Room" entwickelt, der sich automatisch an die unterschiedlichen Bedürfnisse anpasst.
Die Toilette soll noch heuer in Serie produziert werden.
Neue Selbstständigkeit für Patienten
Die Innovation hat bereits einen Praxistest im Multiple -Sklerose
[MS]-Tageszentrum der Caritas Sozialis in Wien erfolgreich
absolviert. 35 Besucher und Pflegeexperten haben sich am Test
beteiligt.
Details bei der TU WienSprachgesteuert
Die "intelligente Toilette" wird mit Daten auf "Smart Cards" oder Sprachsteuerung über die speziellen Bedürfnisse des jeweiligen Benutzers informiert.
Beim Betreten der Toilette stellt sich diese dann automatisch auf die optimale Höhe für jede Person ein, falls benötigt, schwenken Griffe und Haltestangen aus.
Möchte etwa ein Rollstuhlfahrer die Toilette benutzen, kann die Muschel zum Befahren der Toilette kurz weggeschwenkt werden und sich erst dann wieder in die nötige Position bewegen.
Für gebrechliche, alte Menschen kann ein höhenverstellbarer Toilettensitz sowohl beim Aufstehen als auch beim Niedersetzen behilflich sein. Nach Gebrauch reinigt sich die Toilette vollautomatisch.
