Test für Robodocs in Londoner Klinik
In einem Londoner Krankenhaus ziehen seit kurzem Roboter-Ärzte ihre Runden, über die Ärzte aus der Ferne mit ihren Patienten kommunizieren können.
Die beiden Robodocs "Sister Mary" und "Doctor Robbie" übertragen über eine Videokamera das Bild des Patienten an den Arzt.
Der Patient sieht auf dem Display des Roboters das Gesicht seines aus der Ferne behandelnden Arztes.
Auch einfache Kontrollen können durchgeführt sowie Krankenakten via Roboter gelesen werden.
Die Klinikbetreiber sind nun gespannt, wie die Patienten auf die Roboter reagieren.
Die Klinik St Mary's NHS TrustRoboter für Botengänge
In den USA werden Roboter schon länger als Arbeitskäfte im Krankenhaus eingesetzt.
Ihre Aufgabe ist vor allem die Erledigung von Botengängen: Sie bringen Blutproben ins Labor, versorgen ganze Stationen mit Medikamenten, überbringen Röntgenbilder und befördern Bettwäsche.
Ihre menschlichen Kollegen sind dabei vor allem von der Freundlichkeit der Blecharbeiter begeistert: Sie fordern Personen in Englisch und Spanisch auf, aus dem Weg zu gehen, und bedanken sich im Anschluss.
Zwei Modelle sind in den USA besonders beliebt: der von Aethon hergestellte Roboter Tug, eine 25 Kilo schwere Maschine, die aussieht wie ein Staubsauger, und HelpMate, eine Art fahrbarer Kasten.
USA: Roboter im Krankenhausdienst
