One kritisiert Mobilfunk-Studie
Der Mobilfunkbetreiber One kritisert eine vor wenigen Tagen präsentierte Mobilfunkstudie des Unternehmensberater Kreutzer Fischer & Partner, wonach One im Vergleich zur Mobilkom Austria und zu tele.ring nur mangelhaft positioniert sei.
Die Studie sei "unseriös", kritisiert der Mobilfunkbetreiber. Die One-Serviceoffensive greife und beruhe auf einer Umfrage unter 15.000 Handy-Nutzern, darunter nicht nur One-Kunden, so Unternehmenssprecher Florian Pollack. Die Mitarbeiter würden mit vollem Einsatz hinter dieser Offensive stehen.
Mehr Mitarbeiter im Kundenservice
Dass ein Mehr an Service nicht bei einem gleichzeitigen
Mitarbeiterabbau, wie bei One 2004 erfolgt, vereinbar sei - wie das
der Consulter angezweifelt hat - lässt One nicht gelten. Pollack:
"Im Kundenservice wurde kein Mitarbeiter abgebaut, es kamen sogar
ein paar dazu."
Überlebenskampf auf dem Mobilfunkmarkt"Kein besonderer Kenner der Branche"
Weiters zweifelt One die die Branchenkenntnis von Kreutzer Fischer & Partner an. Der Unternehmensberater habe sich bisher "nicht als besonderer Kenner der Telekom-Branche hervorgetan", so Pollack.
In der Studie wurden bloß A1 und tele.ring gute Zukunftsaussichten attestiert, weil beide Marken eindeutig positioniert seien. T-Mobile und One müssten ihre Geschäftsmodelle umschreiben, um weiter zu bestehen, urteilte die Studie. Der 3-G-Anbieter "3" wurde auf Grund eines zu geringen Samples nicht erfasst.
