Take Two rät Anlegern von Übernahme ab
Von EA gebotene 26 Dollar pro Aktie zu wenig
Der Übernahme-Krimi um den Games-Produzenten Take Two geht weiter: Rund zwei Milliarden Dollar [26 Dollar pro Aktie] hat der Konkurrent Electronic Arts [EA] zuletzt für das Unternehmen geboten - nach einer Abfuhr des Vorstands richtete sich EA mit seinem Angebot direkt an die Aktionäre.
Take Two empfohl seinen Anlegern nun nach einer Bedenkzeit von zehn Werktagen, das Angebot zurückzuweisen, weil es nicht hoch genug sei.
Der Hersteller von Games wie "Grand Theft Auto" kündigte aber auch an, alternative Strategien zu prüfen, um die Wertschöpfung für die Aktionäre zu erhöhen - unter anderem sei auch eine Kooperation mit Electronic Arts denkbar.
Die Take-Two-Aktien waren nach dem Übernahmeangebot kurzzeitig auf über 26 Dollar geklettert, Analysten gehen dennoch nicht davon aus, dass das Angebot noch viel höher wird.
Interessenbekundungen, mehr nicht
Take Two gab an, einige Interessenbekundungen bekommen zu haben, nachdem das EA-Angebot vergangene Woche publik wurde. Zu konkreten Verhandlungen habe das aber nicht geführt.
