Elektroauto auf Geschwindigkeitsjagd
Der Versuch musste bis jetzt zwei Mal wegen des Wetters und technischer Probleme verschoben werden.
Teammitglied Colin Fallows führte die Probleme mit den Batterien von e=motion auf das kalte, feuchte Wetter in der Wüste Nevadas zurück, wo der Versuch bereits am Donnerstag hätte starten sollen.
Nachdem sich zuerst die Batterien entladen hatten, musste schließlich wegen zu starker Seitenwinde abgebrochen werden.
Ein neuer Anlauf wurde nun für Samstag auf einem abgesperrten Stück Autobahn angesetzt.
Fallow und Team-Kollege Mark Newby als Fahrer wollen mit e=motion einen neuen Rekord nach den Regeln der Federation Internationale d'Automobile aufstellen.
Hauptsponsor ist der Schweizer Hersteller ABB, Spezialist für Stromversorgung und Automatisierungstechnik.
e=motion483 km/h auf der Geraden
Dafür muss das zehn Meter lange Fahrzeug zwei Läufe mit mehr als 406 km/h über eine Strecke von jeweils einem Kilometer hinter sich bringen. Die beiden wollen jedoch 483 km/h schnell fahren.
Das zehn Meter lange, gelbe Gefährt ist mit zwei Motoren, die zusammen über 500 bhp [
brake horsepower] - so viel wie der Sieben-Liter-V8-Motor einer 2005 Chevrolet Corvette - liefern, ausgestattet und wiegt rund eine Tonne.
Beim Start darf nicht angeschoben werden und die zwei Fahrten müssen innerhalb einer Stunde absolviert werden, dazwischen dürfen die Batterien ausgewechselt werden. Den Strom liefern vier Pack mit jeweils 52 Bleibatterien.
Primetime Landspeed
