Österreich von Abbau nicht betroffen
IBM hat seine Stellenabbau-Pläne nun konkretisiert.
Finanzchef Mark Loughridge bezifferte den Anteil des Europa-Geschäfts an dem geplanten Abbau von 10.000 bis 13.000 Stellen auf 60 Prozent. Dies würde auf 6.000 bis 7.800 Arbeitsplätze in Europa hinauslaufen.
Bei IBM Österreich wird sich am Personalstand von derzeit 2.050 Mitarbeitern laut Unternehmenssprecher Christian Rothmüller aus heutiger Sicht nichts ändern.
IBM erhoffe sich durch den Abbau Einsparungen von bis zu 500 Mio. Dollar bereits in der zweiten Jahreshälfte 2005, so Loughridge. Der Konzern rechnet im laufenden Quartal mit Belastungen von 1,3 bis 1,7 Mrd. Dollar [bis zu 1,3 Mrd. Euro] für Abfindungen.
IBM entlässt bis zu 13.000 MitarbeiterStreichung trifft Verwaltungsbereich
Hauptsächlich sollen Stellen im Verwaltungsbereich - zum Beispiel im Einkauf und in der Buchhaltung - aus Deutschland, Frankreich und Italien in Niedriglohnländer verlagert werden.
In Deutschland wird IBM Business Services zum 30. September die Standorte in Schweinfurt und Hannover schließen. Das Unternehmen setzt auf "freiwillige" Firmenaustritte.
Insgesamt sollen in Deutschland nach Darstellung der Gewerkschaft ver.di rund 2.500 von derzeit 25.000 Jobs wegfallen, Firmenangaben dazu gibt es bisher nicht.
Weltweit 322.000 Mitarbeiter
IBM beschäftigt derzeit weltweit insgesamt rund 322.000
Mitarbeiter, nachdem etwa 10.000 mit der PC-Sparte zum chinesischen
Lenovo-Konzern wechselten.
IBM Österreich
