06.05.2005

IBM-KÜRZUNGEN

Österreich von Abbau nicht betroffen

IBM hat seine Stellenabbau-Pläne nun konkretisiert.

Finanzchef Mark Loughridge bezifferte den Anteil des Europa-Geschäfts an dem geplanten Abbau von 10.000 bis 13.000 Stellen auf 60 Prozent. Dies würde auf 6.000 bis 7.800 Arbeitsplätze in Europa hinauslaufen.

Bei IBM Österreich wird sich am Personalstand von derzeit 2.050 Mitarbeitern laut Unternehmenssprecher Christian Rothmüller aus heutiger Sicht nichts ändern.

Streichung trifft Verwaltungsbereich

Hauptsächlich sollen Stellen im Verwaltungsbereich - zum Beispiel im Einkauf und in der Buchhaltung - aus Deutschland, Frankreich und Italien in Niedriglohnländer verlagert werden.

In Deutschland wird IBM Business Services zum 30. September die Standorte in Schweinfurt und Hannover schließen. Das Unternehmen setzt auf "freiwillige" Firmenaustritte.

Insgesamt sollen in Deutschland nach Darstellung der Gewerkschaft ver.di rund 2.500 von derzeit 25.000 Jobs wegfallen, Firmenangaben dazu gibt es bisher nicht.