Roboter-"Blindenhund" für den Einkauf
Der tägliche bzw. wöchentliche Einkauf ist schon im Vollbesitz aller Sinnesorgane ein stressiges Unterfangen, für sehbehinderte Personen jedoch kann er zum wahren Spießrutenlauf werden.
US-Wissenschaftler haben nun einen Roboter entwickelt, der sehbehinderten Personen den richtigen Weg in Supermärkten und großen Gebäuden weisen soll.
Mittels RFID-Chips [Funkchips, die in Zukunft auf allen Lebensmittel angebracht werden sollen] werden die gebrauchten Waren lokalisiert, ein Lasersystem soll dabei helfen, Kollisionen zu vermeiden.
Erste Tests wurden bereits durchgeführt, Entwickler Vladimir Kulyukin von der Universität Utah ist für weitere Gebrauchstests nun in Verhandlung mit größeren Supermarktketten.
Derzeit wird die Interaktion mit dem Roboter noch über ein Braille-Interface abgehandelt, es wird aber auch an einem passenden Sprachsystem gearbeitet, da nicht alle Sehbehinderten auch die Blindenschrift Braille können.
Das Einkaufswagerl als Babysitter"Intelligente" Einkaufswagerln
Immer mehr Anstrengungen gehen dahin, den Einkaufswagen mehr "Intelligenz" zu verpassen.
Die US-Handelskette "Stop & Shop" setzt auf intelligenten Wagerln mit einem Touch-Screen-Monitor von IBM sowie einen Scanner, mit dem die Käufer ihre Ware gleich selbst einscannen können, um so das Bezahlen an der Kasse zu vereinfachen bzw. den Preis zu erfahren.
Daneben arbeitet das Einkaufswagerl als persönlicher Einkaufsassistent. So kann eine Liste mit bevorzugten Waren und der Einkaufsgeschichte geführt werden und die Einkaufsliste bereits zu Hause erstellt und dann an das Geschäft gemailt werden. Der Wagen führt dann den Kunden durch das Geschäft zu den benötigten Waren.
