04.05.2005

FÜNF TERABYTE

Uni Graz nimmt Linux-Cluster in Betrieb

Der derzeit größte Computer-Cluster Österreichs besteht aus 145 Servern und steht in Graz in der Karl-Franzens-Universität.

Die Leistung des Rechengiganten soll vor allem der naturwissenschaftlichen Fakultät zugute kommen: Unter anderem will man quantenchemische Berechnungen und mathematische Simulationen durchführen.

Das Grazer Cluster-Konzept besteht aus drei Servern und drei Netzwerken.

290 64-Bit-Prozessoren

Errichtet wurden die 145 Sun-Server unter Linux vom österreichischen IT-Unternehmen ACP. Jeder Server enthält zwei 64-Bit-Prozessoren und vier Gigabyte Hauptspeicher.

Die Kraft der 290 Prozessoren summiert sich zur Gesamtrechenleistung. Die Zwischenergebnisse können im Storage-System mit fünf Terabyte abgelegt werden.

Die Universität unterteilt die Anlage in drei unabhängige Einzelcluster mit 17, 48 und 80 Servern. In jedem Cluster gibt es einen "Master", der die Arbeit auf die anderen Computer aufteilt.