Time Warner "verliert" Mitarbeiterdaten
Nach Banken und Datenhändlern ist nun auch der Medienkonzern Time Warner in den USA mit einem Identitätsdiebstahl konfrontiert.
Dem Unternehmen sind auf Bändern gespeicherte Daten von 600.000 gegenwärtigen und ehemaligen Mitarbeitern abhanden gekommen. Der Verlust ereignete sich bei einem Transport eines auf Hochsicherheitsangelegenheiten spezialisierten Unternehmens.
Auf den Bändern waren Namen, Sozialversicherungsnummern und andere Daten der Mitarbeiter enthalten. Kundendaten seien von dem Verlust nicht betroffen, teilte Time Warner mit.
Die auf derartige Dienstleistungen spezialisierte Firma Iron Mountain aus Boston sollte die Daten in einem Kühlcontainer per Truck zu einem Speicherzentrum bringen.
Menschliches Versagen sei für den Vorfall verantwortlich, sagte Iron-Mountain-Sprecherin Melissa Burman. Was genau passierte, ist nach wie vor unklar. Iron Mountain hält es für möglich, dass die Container während der Fahrt vom Truck gefallen sind oder die Lieferung an die falsche Adresse erfolgte.
Die Meldung von Time Warner
