Kalifornien verbietet Online-Jagd
Der US-Bundesstaat Kalifornien verabschiedete am Donnerstag ein Gesetz, das die Online-Jagd auf lebendige Tiere verbietet.
Entfacht wurde die Debatte über die Rechtmäßigkeit solcher Angebote durch das texanische Unternehmen Live-Shot, das es seinen Kunden ermöglicht, über das Netz in Echtzeit auf Tiere zu ballern.
In Kalifornien wäre ein solches Angebot also nun nicht mehr möglich. Für kalifornische Nutzer von Live-Shot ist es zudem verboten, die erlegte Beute zu importieren. Für Übertretungen wurden Haftstrafen bis zu sechs Monaten und Geldstrafen bis 1.000 Dollar angesetzt.
Live-Shot
Zum Online-Abschuss mit den .22-Kaliber- Gewehren freigegeben
sind dabei Antilopen, Wildschweine und Rehe. Ein Betreuer vor Ort
überwacht den Schießstand, damit nichts passiert.
Online-Jagd mit scharfer MunitionGesetzesentwürfe in 14 Staaten
Der Betreiber von Live-Shot hat noch keine Stellungnahme zu den jüngsten Entwicklungen abgegeben, sich in letzter Zeit aber von seiner barmherzigen Seite gezeigt und verkündet, das Service sei vor allem für behinderte Menschen und Soldaten in Übersee gedacht.
14 weitere US-Bundesstaaten diskutieren nun über die Einführung ähnlicher Gesetze.
Nur Texas, bekanntlich der Staat mit der höchsten Waffendichte und den jagdfreudigsten Einwohnern, scheint keine entsprechenden Schritte zu überlegen.
