20.04.2005

DEUTSCHLAND

Mitarbeiter unter ständiger Beobachtung

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstitutes Mummert und Inworks.

Den Grund für die interne Überwachungswut sehen die Analysten in einer erhöhten Sensibilisierung der Unternehmen durch schwere Angriffe in der Vergangenheit.

Hinter mehr als jedem vierten Sicherheitsverstoß werden die eigenen Mitarbeiter vermutet. Die Absicherung gegen Datenklau und -missbrauch hat daher an Priorität gewonnen.

Mehr Nutzungsvereinbarungen

Hatte 2003 nur jeder dritte befragte Arbeitnehmer eine Vereinbarung über die private Nutzung des Internets mit seinem Arbeitgeber, sind es in diesem Jahr mehr als die Hälfte.

Nur jeder Vierte ist sich zudem sicher, dass keine Überwachung am Rechner stattfindet. Laut Mummert sind die Unternehmen beim Datenschutz jedoch vorsichtig. Steckt ein Spion im Rechner, werden in fast 75 Prozent der Fälle die Mitarbeiter informiert.

Bei den Arbeitnehmern ist die Akzeptanz der Überwachung überraschend hoch. Die Mehrheit der Befragten [56 Prozent] hat Verständnis dafür, dass ihr Arbeitgeber mit Überwachungsprogrammen arbeitet.