"Web 3.0" für Österreich-Tourismus
Durch standardisierte Beschreibung von Angeboten im Netz sollen diese im Sinne des "Semantic Web" viel stärker vernetzt werden als bisher.
Irgendwie ganz gut vernetzt ist man ja schon länger, denn gerade die österreichische Tourismusbranche hat das Netz sehr bald entdeckt. Nun geht es um eine neue Qualität der Vernetzung, das semantische Web.
Ziel des Projekts "ebSemantics II" von WKO, Österreich Werbung, Austriapro und Smart Information Systems ist, durch die Etablierung von Semantic-Web-basiertem E-Commerce - deshalb "Web 3.0" - Österreichs Tourismusbranche einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil im Internet zu bringen.
Standardisierung
Einzelne Betriebe sollen Events, Unterkünfte und Angebote der Gastronomie zielgruppenorientierter und mit viel weniger Aufwand im Netz platzieren können und sie damit für verschiedenste intelligente Suchmaschinen und Portale "verständlich" machen.
Es geht also um Standardisierung, um Angebote effektiv und eben nur einmal beschreiben zu müssen: Automatisiertung auf Basis des "Semantic Web".
Automatisierung
Als Beispiel nennen die Veranstalter ein Mountainbike-Portal, das den Benutzern eigene Routenplanung ermöglicht. Was neu dazukommen soll: alle geöffneten Unterkünfte, Gaststätten und saisonalen Freizeitangebote, die auf der jeweiligen Strecke liegen.
Da die Engine des Mountainbike-Portals die standardisierten Beschreibungen einlesen kann, geschieht das automatisch.
Ebenso kann ein einmal in dieser Form beschriebenes lokales Event auf der Homepage der jeweiligen Gemeinde, der Tourismusverbände von Region und Land und auf verschiedenen weiteren Portalen automatisch dargestellt werden.
Freitag, den 28. März 2008, um 13.00 Uhr im Großen Festsaal im "Haus der Bauwirtschaft" der WKO, Schaumburgergasse 20, 1040 Wien. Um Anmeldung wird gebeten.
