Aufschub für Roboter-Transporte ins All
Treibstoffmangel hat einem bisher einmaligen Rendezvous zwischen Roboterfahrzeug "DART" und einem Pentagon-Satelliten im All ein vorzeitiges Ende gesetzt.
Das Fahrgerät der US-Weltraumbehörde NASA sollte sich mit Hilfe von Navigationssystemen und Sensoren an Bord ohne Hilfe von der Erde dem künstlichen Himmelskörper nähern und verschiedene Manöver ausführen.
Zwar konnte DART den Satelliten lokalisieren, aber aus noch ungeklärter Ursache ging Treibstoff verloren und er wurde in einen "sicheren" Orbit geschickt, wo er verglühen wird.
Die NASA will Transporte von Versorgungsgütern und Reparaturen an Raumfähren, Satelliten und auch Sonden in Zukunft ganz von Robotern ausführen lassen. Dazu müssen die automatischen Helfer in der Lage sein, eigenständig an ihr Ziel anzudocken.
Die erste Etappe seiner Reise legte DART [Demonstration of Autonomous Rendezvous Technology] an Bord eines Flugzeuges zurück. Nach dem Freisetzen steuerte es es mit Hilfe einer Pegasus-Rakete den Kommunikationssatelliten an, der in einer Höhe von rund 750 Kilometern die Erde umkreist.
Mehr zur DART-MissionDennoch erfolgreich
Bei dem rund 110 Mio. Dollar teuren Test sollten verschiedene Technologien, etwa zum Manövrieren, erprobt werden. Laut NASA konnte ein Großteil der Aufgaben dennoch erfolgreich durchgeführt werden.
