Flash-Geschäft drückt AMD-Zahlen
Der US-Halbleiteranbieter Advanced Micro Devices [AMD], der Hauptkonkurrent des Branchenführers Intel, hat im ersten Quartal 2005 wegen des schwachen Geschäfts mit Flash-Speicher rote Zahlen geschrieben.
Flash-Speicher wird in Handys, Digicams und anderen elektronischen Geräten eingesetzt. Dagegen entwickelte sich das Computerchip-Geschäft von AMD ausgezeichnet.
Spansion soll an die Börse
AMD kündigte außerdem die Registrierung für einen Börsengang von
Spansion LLC an. Es handelt sich um das Flash-Memory-Joint-Venture
von AMD mit dem japanischen Fujitsu.
Dell erwärmt sich für AMDLeichter Umsatzrückgang
AMD verbuchte im ersten Quartal 2005 einen leichten Umsatzrückgang von einem Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Es gab einen Verlust von 17,4 Millionen Dollar gegenüber einem Gewinn von 45,1 Millionen Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit.
Die Mikroprozessoren-Sparte steigerte ihren Umsatz um 31 Prozent auf 750 Millionen Dollar und hatte einen operativen Gewinn von 92 Millionen Dollar.
Der Umsatz der Speicherchip-Sparte fiel hingegen um 29 Prozent auf 447 Millionen Dollar. Sie hatte einen operativen Verlust von 110 Millionen Dollar. Bei den Memory-Chips wirkten sich das Überangebot und der starke Preisdruck negativ aus.
