Microsofts Tbox für Autos ist fertig
Bereits seit längerem versucht Microsoft auch in Autos Fuß zu fassen, nun soll der Softwarehersteller auf diesem Weg wieder ein gutes Stück weiter gekommen sein.
Mit eigenen Rechnern unter dem Namen Tbox, die unter dem Betriebssystem Windows Automotive laufen, will Microsoft Fahrern und Beifahrern offenbar den Weg zum Ziel machen, berichtet "Automotive News Europe".
Die Tbox soll demnach als Navigationssystem, Freisprecheinrichtung für Handys [via Bluetooth] sowie als digitale Quelle für Musik [auch für Handys, iPods und andere mobile Geräte] dienen.
Telematik-Dienste, wie eine Analyse des Autozustands aus der Ferne oder das Nachschlagen im Branchenverzeichnis, sollen ebenfalls möglich sein.
Gemäß einem vor einem Jahr geschlossenen Abkommen wird der italienische Autobauer Fiat als einer der ersten seine 23 Modelle der Marken Fiat, Lancia und Alfa Romeo mit der TBox ausrüsten. Auch Ford soll das Gerät bereits testen.
Fiat holt Microsoft ins AutoPreis bei "einigen hundert Euro"
Der Preis dafür soll bei einigen Hundert Euro liegen - genau richtig, wie US-Marktforscher Forrester meint. Damit biete der Hersteller ein funktionierendes Gerät mit mehr Funktionalität und für weniger Geld, als alles andere derzeit auf dem Markt erhältliche, an.
Bei der Convergence Messe im Oktober in Detroit waren zuletzt ein Hummer H2 und ein Volvo offenbar mit einer solchen TBox ausgestattet.
Im Hummer waren ein Mikrophon und Lautsprecher mit dem Rechner [Taktrate von 300 bis 400 MHz und 32 MB RAM sowie Flash-Speicher], der unter dem Sitz versteckt war, verbunden.
Der Rechner selbst ist mit Bluetooth und GPS ausgerüstet und soll als Vermittlungsstelle für Handys zum Internet dienen.
Microsofts Windows für die Autowelt
