"Körper - Technologien - Behinderungen"
Technologien unterstützen und vermitteln. Sie erweitern unsere Mobilität sowie unsere Kommunikations- und Wahrnehmungsfähigkeiten. Sie erhöhen den Zugang zu Wissen und unsere Autonomie und Kreativität. Technologien sind "Krücken" - für Menschen mit und ohne Behinderungen.
Frauen und Männer mit Sinnes- bzw. Körperbeeinträchtigungen erfahren diese Qualität sehr direkt und unmittelbar.
Ist die Mobilität eingeschränkt, das Seh- oder Hörvermögen vermindert, werden Computer zu lebensbegleitenden Assistenten, schaffen Informations- und Kommunikationstechnologien neue Chancen in Alltag und Berufsleben.
Die Enquete "Ohne Barrieren? Körper - Technologien - Behinderungen" findet am Freitag im MuseumsQuartier, Ovalhalle, Museumsplatz 1, 1070 Wien, von 16.30 bis 20.00 Uhr statt.
Lageplan MuseumsQuartierIm Rahmen der Enquete diskutieren Expertinnen und Experten die Grenzen der technologischen Verheißungen sowie die sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die für den gleichberechtigten Zugang zur Informationsgesellschaft Voraussetzung sind.
Technologische Innovationen erweitern zwar den Handlungsspielraum von körper- bzw. sinnesbeeinträchtigten Menschen, doch die gesellschaftliche Integration ist nach wie vor eine politische Frage.
Auf dem Programm stehen Vorträge und Präsentationen von Elisabeth List [Universität Graz], Klaus Miesenberger [Universität Linz], Heinz Zysset [Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte, Zürich], Martin Mayrhofer [Transdanubia, Wien] und Jenny Stevens [Broadcasting and Creative Industries
Disability Network, London].
Veranstalter sind SENSI_POOL [ein Projekt der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft SENSI_TECH] und die Ö1- Wissenschaftsredaktion. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsprogramm
