Microsoft klagt 117 "Phisher"
Microsoft hat nun eine erste Klagewelle gegen "Phisher" eingeleitet.
Über Websites, die aussehen wie aus offizieller Feder eines Kreditinstituts, versuchen die Kriminellen an persönliche Informationen wie Bankzugangsdaten und Kreditkartennummern zu gelangen.
Im Zuge der Gerichtsverfahren gegen die Website-Betrüger erhofft man sich, internationale Verbindungen aufzudecken und die größten Phishing-Banden auszumachen.
"Phishing ist mehr als nur ein übler Streich, der nichts ahnenden Kunden gespielt wird. Es ist ein ernsthaftes Identitätsdiebstahlsproblem", so Konsumentenschützerin Susan Grant.
Das Jahr der "Phisher" 2005Gemeinsam gegen die Netz-Betrüger
In den USA haben sich Microsoft, VeriSign, AOL, das FBI, die US-Handelskammer und zahlreiche andere Firmen und Behörden zu einer Anti-Phishing-Allianz zusammengeschlossen.
"Digital PhishNet" soll Online-Betrügern auf die Schliche kommen und sie möglichst rasch vor Gericht bringen.
"Wir müssen zusammenarbeiten, um diese Betrüger vom Missbrauch des Internets abzuhalten", erklärte Microsoft-Anwalt Aaron Kornblum.
