Linuxwochen 2005 rücken näher
Am Donnerstag fällt in Salzburg der Startschuss für die Linuxwochen 2005.
Nachdem 2004 die Anwendungen für den Desktop im Vordergrund standen, wollen die Veranstalter in diesem Jahr konkrete Lösungen und Dienstleistungen für Unternehmen vorstellen. Besonders auf Mid-Range-Servern und im Back-Office-Bereich kann Linux seine Vorteile mittlerweile voll ausspielen.
Neben Workshops der GNU/Linux-Community und Präsentationen von Linux-Profis bieten die Linuxwochen auch kontroversielle Diskussionen zum Thema Open Source.
Die größte Veranstaltung in Wien wurde wegen des großen Zuspruchs auf vier Tage erweitert.
Organisiert und unterstützt werden die Linuxwochen von zahlreichen Vereinen und Organisationen aus der OS-Szene und Konzernen wie Sun, Novell, Oracle, Computer Associates und IBM.
Linuxwochen 2005Die Haltestellen im Überblick
"Wir haben in den vergangenen Jahren erhebliche Summen in Open Source investiert und gezeigt, dass uns dieses Engagement sehr wichtig ist", erklärte IBM-Hardware-Direktor Österreich Jürgen Million.
"Die Linuxwochen sind eine ideale Gelegenheit, um sowohl die Produkte als auch unsere Lösungen all jenen zu präsentieren, die bereits damit arbeiten oder künftig damit arbeiten wollen", so Million.
"In der Industrie werden mittlerweile massiv Mitarbeiter gesucht, die Linux-Kenntnisse besitzen", so Günther Hölzl, Lehrer der HTBL Mössingerstraße in Klagenfurt.
Die Linuxwochen beginnen am 7. April an der FHS Salzburg, gastieren im Linzer Ars Electronica Center [13.-16. April], setzen sich am 13. und 14. Mai an der FH Joanneum Graz fort, wechseln dann [20.-21. Mai] an die FH Eisenstadt und enden von 24. bis 27. Mai im MuseumsQuartier Wien.
