Milliardenofferte für Mobilfunker Wind
Ein Konsortium unter Führung der New Yorker Investmentfirma Blackstone Group gab nach Darstellung der Zeitung ein Angebot von 11,5 Mrd. Euro für die Mobilfunk-Firma Wind, die Telekom-Sparte des Versorgungsunternehmens Enel, ab. Das berichtet die "New York Times".
Eine Gruppe des ägyptischen Telekom-Unternehmers Naguib Sawiris habe kurz darauf ein Gegenangebot gemacht.
Weder France Telecom noch Deutsche Telekom, die Wind 1997 mit Enel gegründet hatten, bieten nach Darstellung der "New York Times" für Wind.
France Telecom bietet nicht für WindDaten und Fakten
Wind ist nach der Telecom Italia und den italienischen Operationen von Vodafone die drittgrößte italienische Mobilfunk-Firma. Sie ist auch der zweitgrößter Festnetzbetreiber nach Telecom Italia.
Wind hat insgesamt 28 Millionen Kunden und verbuchte 2003 einen Umsatz von 4,4 Mrd. Euro.
Italienische Offizielle bezifferten den Wert der gesamten Wind-Sparte auf 13 Mrd. Euro.
Die beiden Angebote zielen nach Angaben der "New York Times" auf etwa drei Viertel von Wind ab. Enel habe vorher zu verstehen gegeben, dass sie 25 Prozent bis 30 Prozent behalten wolle.
