Handy-Agnostiker fand im Urwald zu Gott
Der britische Botaniker John Gillatt [55] mochte sein Handy nie besonders - doch nun hat es ihm das Leben gerettet, berichtet die dpa unter Berufung auf "The Independent".
"Der Pflanzenfreund hatte sich auf einer Erkundungstour im Dschungel Malaysias verirrt. In seiner Not rief er auf dem Handy seine Frau im fast 10.000 Kilometer entfernten England an. Fünf Tage lang kommunizierten die beiden über das Mobiltelefon miteinander, um Rettungsmannschaften zu ihm zu lotsen.
Als gegen Ende dieser Zeit die Batterie des Handys zur Neige ging, schickte Gillatt in regelmäßigen Abständen Kurzmitteilungen an seine Frau. Sie koordinierte so eine Rettungsaktion, an der insgesamt 70 Menschen beteiligt waren.
"Mein Vater hat Mobiltelefone oft verflucht", erzählte Gillatts Tochter. "Er mochte den Gedanken nicht, dass er überall erreichbar ist - das hat sich jetzt geändert."
Die Helfer fanden Gillatt am Mittwoch geschwächt, aber weitgehend unverletzt, rund zehn Kilometer von der Stelle entfernt, an der er seine Tour begonnen hatte. In der Zwischenzeit hatte er sich von Dschungelpflanzen ernährt und nach eigenen Worten 'zu Gott gefunden'."
Hund verschluckte Handy
