Neues Entwicklungszentrum in Bukarest
Der Halbleiterkonzern Infineon gründet mit 1. April ein Entwicklungszentrum in Bukarest.
Das Zentrum wird als eigene GesmbH fungieren, die zu 100 Prozent im Eigentum der Infineon Technologies Austria AG steht.
Wie Infineon-Sprecherin Ingrid Lawicka erklärte, hat die Kompetenz von Infineon Österreich im Automotive-Bereich den Ausschlag gegeben.
Man habe sich nach eingehender Standortprüfung für Bukarest entschieden, bis Jahresende soll der Mitarbeiterstand rund 50 Personen umfassen.
Lawicka: "Wir haben natürlich vor, weiter auszubauen, müssen aber vorerst einmal schauen, ob unsere Erwartungen in den neuen Standort auch erfüllt werden."
Der Infineon Konzern beschäftigt weltweit rund 35.600 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2004 wurde ein Gesamtumsatz von 7,19 Mrd. Euro erwirtschaftet. Infineon Österreich trug dazu 697,5 Mio. Euro bei.
Infineon schließt Chipfertigung in MünchenZwei österreichische Forschungszentren
Derzeit wird in Villach, Graz, München und Padua geforscht, wobei die beiden österreichischen Standorte etwa 50 Prozent der Forschungskapazität bestreiten.
"Wir haben die Kompetenz, wir haben die Prüflabors, daher war es logisch, dass wir auch für Bukarest verantwortlich sind", meinte Lawicka.
