Firefox sieht sich auf der sicheren Seite
Mit dieser Versicherung trat Mozilla-Präsidentin Mitchelle Baker einem Bericht des US-Sicherheitsanbieters Symantec entgegen.
Symantec will, heißt es im aktuellen Sicherheitsreport des Unternehmens, bei Firefox mehr Sicherheitslücken gefunden haben als beim den Markt beherrschenden Internet Explorer.
"Nichts ist perfekt", sagte Baker bei einer Diskussion. Firefox weise aber noch immer nicht so viele Lücken auf wie der Internet Explorer, und die steigende Popularität des Browsers werde darin nichts ändern, so Baker.
Die Anschauung, dass der steigende Marktanteil alleine für mehr Schwachstellen sorgt, könne nicht rational begründet werden.
Das bessere Sicherheits-Profil ihres Browsers begründete Baker unter anderem mit den Bedingungen, unter denen er entwickelt worden ist. Zudem sei Firefox nicht im Betriebssystem integriert und unterstütze keine Active-X-Plug-ins.
Firefox 25 Millionen Mal heruntergeladenSymantec ortet mehr Lücken
Bakers Ansicht wird aber nicht von allen geteilt. "Es gibt die Auffassung, dass Firefox als Open-Source-Produkt sicherer ist, aber der Browser hat genau so viele Schwachstellen wie andere Produkte - wenn nicht sogar mehr", meinte etwa John Donovan von Symantec Australien bei der Vorstellung des Security-Reports seines Unternehmens.
Er geht davon aus, dass mit steigender Nutzung auch mehr Angreifer nach Schwachstellen suchen und versuchen diese auszunutzen.
Der Report ortet 13 Schwachstellen beim Internet Explorer, aber 21 bei den Mozilla-basierten Browsern.
Dabei wurden neun der Schwachstellen bei den Microsoft-Produkten als sehr schwerwiegend eingestuft. Bei den Mozilla-Browsern waren es demnach nur sieben.
