19.03.2005

AGENTURPROSA

Wenn die Jagdwurst zweimal klingelt

Originaltext Associated Press/APA

Der sächsische Zoll hat in einer Wurstsendung ein Handy entdeckt, das für einen Gefangenen in Nordrhein-Westfalen bestimmt war.

Wie eine Sprecherin des Hauptzollamtes Dresden am Freitag mitteilte, wurde das ungewöhnliche Paket in der internationalen Frachtstation Radefeld bei Leipzig während einer Röntgenkontrolle entdeckt.

Die Sendung sei aus Bosnien-Herzegowina abgeschickt worden. In einer 500 Gramm schweren Jagdwurst hätten die Beamten das Handy entdeckt und in einer zwei Kilogramm schweren Putenwurst das dazugehörige Ladegerät.

Den Beamten sei bei der Kontrolle am Bildschirm die ungewöhnliche Struktur der Würste aufgefallen, sagte die Sprecherin. Das Paket sei beschlagnahmt worden.