15.03.2005

IM BÜRO

Mehr Technik für mehr Produktivität

Eine Online-Umfrage des Software-Herstellers Microsoft, an der von September 2004 bis Jänner 2005 weltweit über 38.000 Menschen teilnahmen, darunter etwa 1.000 aus Österreich, widmet sich dem Thema Produktivität in Büros.

Die Österreicher liegen in der Gesamtproduktivität etwa um vier Prozent über den USA, obwohl laut eigenen Angaben 16 der gearbeiteten 45 Wochenstunden, also etwa zwei Tage in der Woche, unproduktiv sind.

Als Zeitfresser wurden in der Umfrage ineffektive Besprechungen [38 Prozent], unklare Ziele [38 Prozent] sowie das Surfen im Web [34 Prozent] genannt, wobei Österreich mit diesen Angaben im europäischen Trend liegt.

E-Mails, die vor allem durch die Spam-Problematik zu den Produktivitätsvernichtern gehören, bekommen Österreicher deutlich weniger pro Tag [46] als US-Bürger [56].

Produktivität und Software

Nur 34 Prozent der Umfrageteilnehmer in Europa verwenden Zeitplanungstools und Techniken, obwohl 60 Prozent angaben, Arbeit und Freizeit seien nicht ausgewogen und mangelnde Produktivität trage zu diesem Gefühl bei.

Mehr als die Hälfte der europäischen Befragten [55 Prozent] bringt ihre Produktivität in einen direkten Bezug zu der verwendeten Software [USA: 61 Prozent].

Als besonders hilfreich für ihre persönliche Produktivität nannten die Umfrageteilnehmer etwa das rasche Finden von elektronischen Dokumenten, ein effektives E-Mail-Management mit verlässlichen Spam-Filtern, die Beratung von Kollegen statt der Übernahme ihrer Pflichten sowie den effizienten Umgang mit der vorhandenen Zeit durch unterstützende Technologien.

Microsoft zieht aus dem Ergebnis der Umfrage selbstredend den Schluss, dass sein Office-Paket "umfangreiche Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung" biete.