Die Erwartungen an die TA-Bilanz
Analysten rechnen im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden Veröffentlichung der TA- Bilanzzahlen 2004 mit einer Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] und des Umsatzes.
Aktienexperten der Bank Austria Creditanstalt, Erste Bank, Raiffeisen Centrobank und des internationalen Investmenthauses JPMorgan erwarten im Schnitt einen Anstieg des EBITDA um 3,40 Prozent auf 1.561,1 Mio. Euro.
Der erwartete durchschnittliche Nettogewinn für 2004 liegt bei 196,0 Mio. Euro, nach 134,2 Mio. Euro im Vorjahr.
Das entspricht einer Steigerung um 46,04 Prozent. Ein ebenfalls deutliches Plus erwarten die Analysten beim Betriebsergebnis [EBIT] im abgelaufenen Geschäftsjahr - die Schätzungen liegen hier im Mittel bei 446,7 Mio. Euro, was einen Anstieg von 20,80 Prozent bedeuten würde.
Mitte Februar hatte die TA überraschend einen neuen Großaktionär bekannt gegeben. Die Capital Group International, eine US-Fondsgesellschaft, verdoppelte ihre bisherige Beteiligung auf 11,3 Prozent und hält nun ein Aktienpaket von rund 56,3 Millionen Stück, zum derzeitigen Kurs ein Wert von rund 860 Mio. Euro.
TA mit neuem GroßaktionärNeue Kaufempfehlungen
Beim Umsatz liegt die Konsensschätzung bei 4,037 Mrd. Euro und damit um 2,88 Prozent über dem Wert des Vorjahres. In ihren Anlageempfehlungen sprechen sich die Analysten einheitlich zu Gunsten der TA-Aktien aus.
Bei der BA-CA und der Erste Bank rät man den Anlegern zum "Kauf" und bei der Erste Bank zum "Akkumulieren" der Titel. JPMorgan bewertet die Papiere mit "Overweight".
