14.03.2005

"FIREFLY"

Leuchtendes Handy für Kinderhände

Weil laut Marktforschung Bedarf besteht, hat der US-Hersteller Firefly Mobile in den USA ein eigenes Handy für Kinder vorgestellt, das sich ausdrücklich an die Zielgruppe der Acht- bis Zwölfjährigen richtet.

Das Firefly [Glühwürmchen] ist ein "Voice only"-Produkt, bietet also nur Sprechfunktionen. Es hat statt einer normalen Tastatur lediglich fünf Tasten, die von den Eltern mit bis zu 22 Nummern belegt werden können.

Das Gerät soll USA-weit im Mai gelauncht werden und 99,95 Dollar kosten. Ob und wann es international vertrieben wird, wurde nicht bekannt gegeben.

Das Glühwürmchen funkt im GSM-Bereich 850/1.900, eine 900/1.800-MHz-Version soll später kommen, um, wie es heißt, reisenden Kids auch Gespräche in Afrika, Asien, Australien und Europa zu ermöglichen.

MyMo nicht sehr gefragt

Laut Firefly Mobile haben eigene Marktforschungen ergeben, dass sich Eltern nichts sehnlicher als Handys für den Nachwuchs wünschen. Diese Geräte sollen, so der angebliche Elternwunsch, die Basisfunktionen eines Mobiltelefons aufweisen, aber kostenmäßig kontrollierbar sein. Zudem sollen die Kids per Knopfdruck rasch mit den wichtigsten Bezugspersonen sprechen können.

In Deutschland wurde unterdessen auf der CeBIT das Kinderhandy MyMo promotet. Das Handy richtet sich an Vier- bis Zehnjährige und hat nur drei Tasten. Zudem ist das Ortungssystem "TrackYourKid" integriert, das es Eltern ermöglicht, den Aufenthaltsort ihres Kindes per SMS oder Internet abzufragen.

Das MyMo kostet 89 Euro. Laut Armex-Geschäftsführer Dirk Teubner sind "über 1.000 Stück" bereits abgesetzt worden.