Intel bekräftigt sein Umsatzziel
Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat seine Umsatzziele für das laufende erste Geschäftsquartal nach oben geschraubt.
Über die gesamte Produktpalette hinweg seien die Geschäfte im Quartal bisher etwas besser verlaufen als erwartet, teilte Intel am Donnerstag nach US-Börsenschluss in einem Zwischenbericht zum ersten Vierteljahr mit, das am 2. April endet.
Für das erste Quartal erwartet das im kalifornischen Santa Clara ansässige Unternehmen nun Umsätze am oberen Ende der im Jänner angegebenen Prognosespanne und damit zwischen 9,2 Milliarden und 9,4 Milliarden Dollar. Im Jänner hatte der Branchenprimus ein Umsatzziel von 8,8 bis 9,4 Milliarden genannt.
Die Bruttogewinnspanne werde zudem angesichts geringerer Produktionskosen in etwa bei 57 Prozent liegen, teilte Intel mit. Zuvor hatte Intel 55 Prozent angegeben. Analysten werteten die Aussagen als Beleg dafür, dass es eine starke Nachfrage nach Chips mit höheren Margen wie die Centrino-Chips und Xeon-Server-Chips von Intel gebe.
Intel-Aktien stiegen nachbörslich auf 25,30 Dollar. Den offiziellen Handel an der NASDAQ hatten sie bei 24,85 Dollar beendet. Die Titel waren in diesem Jahr in Erwartung eines positiven ersten Quartals bereits um sechs Prozent gestiegen.
Intel mit RekordumsatzStarke Nachfrage nach Centrino-Nachfolger
"Was wir im Grunde genommen sagen, ist, dass unsere Geschäfte insgesamt etwas besser verlaufen, als wir es erwartet haben", sagte Intel-Finanzchef Andy Bryant bei einer Analystenkonferenz.
Für einige Produkte, etwa Intels Centrino-Chips der zweiten Generation, die in Notebooks zum Einsatz kommen, sei die Nachfrage nur mit großer Mühe zu bedienen gewesen.
Intel liefert mehr als 80 Prozent der Mikroprozessoren für PCs und hat auch im Notebook-Bereich - dem am schnellsten wachsenden Segment des Marktes - jüngst gegen den US-Rivalen AMD zugelegt.
