09.03.2005

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Vodafone erwägt Billigmarken

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone erwägt, in Deutschland und auf anderen europäischen Märkten mit eigenen Billigmarken gegen seine Wettbewerber anzutreten.

"Es gibt einen Anteil von fünf bis 15 Prozent der Kunden, die keinen Service haben wollen, ihre Mobilfunkkarte im Internet kaufen und dann einen Rabatt auf die Minutenpreise fordern", sagte Vorstandschef Arun Sarin in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" [Mittwochausgabe].

Vodafone wolle auch diese Kunden bedienen. Ein Vodafone-Sprecher betonte am Dienstagabend aber gleichzeitig, es gebe derzeit noch keine spruchreifen Pläne für ein solches Angebot.

Mittelfristig werde Vodafone die Beteiligung an dem deutschen Festnetzanbieter Arcor verkaufen, bekräftigte Sarin frühere Aussagen. "Ich glaube nicht, dass Arcor in fünf Jahren noch Teil der Vodafone-Familie sein wird".