Steuersenkung für Breitband gefordert
Multimedia Austria, eine Lobbyingorganisation der österreichischen Kabelnetzbetreiber, fordert einmal mehr eine Steuersenkung für Breitband-Internetanschlüsse.
Hintergrund: Bis Ende 2004 - insgesamt 20 Monate - konnten neue schnelle Breitbandanschlüsse von der Steuer abgesetzt werden. Diese Förderung ist zum Jahreswechsel ausgelaufen.
Eine Modell, das laut Kabelnetzanbieter ohnehin "nie eine gerechte Form der Unterstützung war", da es etwa von Studenten und Pensionisten nicht genutzt werden konnte.
Die Multimedia Austria will stattdessen eine Mehrwertsteuersenkung auf zehn Prozent für die Internetgebühren.
In einer "Fürbitte" an Finanzminister Karl-Heinz Grasser verlangte Telekabel-Prokurist Gustav Soucek erst letzte Woche eine Senkung der Mehrwertsteuer auf zehn Prozent - Kostenpunkt rund 35 Mio. Euro. Zitat Soucek: "Lieber Karl-Heinz Grasser, wir bitten um ein Upgrade der Breitbandförderung."
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