MCI verhandelt neu mit Qwest
Der größte US-Telekomkonzern Verizon hat MCI zwei Wochen Zeit für weitere Fusionsgespräche mit dem konkurrierenden Bieter Qwest eingeräumt.
Es sei im Interesse der Aktionäre, wenn sich MCI mit der jüngsten Darstellung von Qwest befasse, dass das Unternehmen den Anteilseignern bei einer Fusion größeren Mehrwert bringen könne, erklärte Verizon am Mittwoch.
Das Unternehmen gehe aber davon aus, dass MCI zu dem gleichen Ergebnis kommen werde wie nach den monatelangen Verhandlungen mit Qwest zuvor und sich erneut für Verizon entscheiden werde.
Größere Wachstumsaussichten
MCI hatte Mitte Februar ein Übernahmeangebot von Qwest mit einem
Volumen von acht Mrd. Dollar ausgeschlagen und sich stattdessen für
die 6,7 Mrd. Dollar schwere Offerte Verizons entschieden. Vor allem
die solidere Bilanz und die größeren Wachstumsaussichten hätten den
Ausschlag zu Gunsten Verizons gegeben, hieß es.
Bieter-Match bei MCI-ÜbernahmeQwest hatte sein Angebot allerdings jüngst nachgebessert und zudem betont, dass eine Fusion mit MCI zu jährlichen Kostensenkungen von 2,5 bis 2,9 Mrd. Dollar führen werde. Zudem könnte das fusionierte Unternehmen von Steuervorteilen in Höhe von weiteren zwei Mrd. Dollar profitieren.
