Lesen der Lizenzbestimmungen lohnt sich
Die Lizenzbestimmung neuer Programme werden bei der Installation üblicherweise einfach mit einem "Ja" quittiert. Kaum jemand macht sich die Mühe, das seitenlange Kleingedruckte wirklich durchzulesen.
Doch manchmal kann sich ein genauerer Blick auch finanziell lohnen.
So versteckt sich in Microsofts Lizenzabkommen [End User License Agreement, EULA] zum Anti-Spyware-Tool eine Passage, in der der Softwarekonzern Schadenersatz für mögliche Fehlfunktionen seines Programms verspricht.
Sollten durch die Betaversion Daten von der Festplatte gelöscht werden, vergütet Microsoft dem Geschädigten fünf Dollar. Folgeschäden wie Geschäftsentgang etc. werden nicht ersetzt.
Die kostenlose Beta für Windows 2000, XP und Windows Server 2003 steht seit Anfang des Jahres zum Download bereit.
Download Windows AntiSpyware [Beta]Erster Leser nach 3.000 Downloads
Auch PC Pitstop führt zu diesem Thema vor kurzem ein interessantes Experiment durch.
Der Software-Hersteller nahm in die EULA seines Diagnose- und Tuningtools den Passus auf, dass demjenigen eine finanzielle Gegenleistung winkt, der diesen Absatz liest und ein Mail an eine bestimmte Mail-Adresse schickt.
Erst nach vier Monaten und 3.000 Downloads trudelte das E-Mail ein, das die Belohnung einforderte.
Dem aufmerksamen Leser wurde daraufhin ein Scheck von 1.000 Dollar zugeschickt.
Das Experiment bei PC PitStop
