26.02.2005

EULA

Lesen der Lizenzbestimmungen lohnt sich

Die Lizenzbestimmung neuer Programme werden bei der Installation üblicherweise einfach mit einem "Ja" quittiert. Kaum jemand macht sich die Mühe, das seitenlange Kleingedruckte wirklich durchzulesen.

Doch manchmal kann sich ein genauerer Blick auch finanziell lohnen.

So versteckt sich in Microsofts Lizenzabkommen [End User License Agreement, EULA] zum Anti-Spyware-Tool eine Passage, in der der Softwarekonzern Schadenersatz für mögliche Fehlfunktionen seines Programms verspricht.

Sollten durch die Betaversion Daten von der Festplatte gelöscht werden, vergütet Microsoft dem Geschädigten fünf Dollar. Folgeschäden wie Geschäftsentgang etc. werden nicht ersetzt.

Erster Leser nach 3.000 Downloads

Auch PC Pitstop führt zu diesem Thema vor kurzem ein interessantes Experiment durch.

Der Software-Hersteller nahm in die EULA seines Diagnose- und Tuningtools den Passus auf, dass demjenigen eine finanzielle Gegenleistung winkt, der diesen Absatz liest und ein Mail an eine bestimmte Mail-Adresse schickt.

Erst nach vier Monaten und 3.000 Downloads trudelte das E-Mail ein, das die Belohnung einforderte.