25.02.2005

IM VISIER

EU untersucht zu teure iTunes-Downloads

Nach einer Beschwerde des Verbraucherverbands Which? ist Apples britischer iTunes Music Store wegen möglicherweise überhöhter Preise ins Visier der EU-Kommission geraten.

Es werde untersucht, ob iTunes-Nutzer in Großbritannien zu viel bezahlen müssten, erklärte EU-Sprecher Jonathan Todd.

Apple verlangt in Großbritannien für jedes aus dem Internet heruntergeladene Lied 79 Pence, das sind 1,14 Euro, auf dem europäischen Festland sind es nur 99 Euro-Cent, was rund 20 Prozent günstiger ist.

Zudem geht es um den Verdacht, dass Verbraucher in Großbritannien daran gehindert werden, Musikstücke von ausländischen Websites herunterzuladen. Ein förmliches Wettbewerbsverfahren wegen Marktabschottung sei mit dieser Untersuchung noch nicht verbunden.