21.02.2005

BIS MITTE 2005

TopCall verschwindet von Wiener Börse

Der börsennotierte Wiener IT-Anbieter TopCall wird nach der Übernahme durch die britische Dicom Group noch im ersten Halbjahr 2005 von der Börse verschwinden.

"Ein Delisting noch im ersten Halbjahr ist sehr wahrscheinlich", sagte TopCall-Finanzvorstand Christoph Stockert. Der früheste Termin für ein Delisting sei auf Grund der entsprechenden Fristenläufe Ende April/Anfang Mai.

7,8 Prozent der TopCall-Aktien befinden sich derzeit noch in Streubesitz, der Rest gehört der EDC Investment Limited, einer 100-Prozent-Tochter der britischen Dicom Group.

Garantierte 4,28 Euro je Aktie

Konkret werden die in Streubesitz verbliebenen 7,8 Prozent bzw. 790.000 Stück Aktien nun abgespalten und in eine Aktiengesellschaft [AG] ausgelagert, um auch den verbliebenen Aktionären den von Dicom im Zuge des Übernahmeangebots gebotenen Preis von 4,28 Euro je Aktie zu garantieren, erläuterte Stockert.

Spaltungsplan sei nach Prüfung durch den Aufsichtsrat am Montag beim Firmenbuch des Handelsgerichts eingereicht worden.

Dicom waren Mitte November 2004 rund 85 Prozent der Stimmrechte bzw. 8,598.393 Aktien der TopCall International AG angedient worden, womit die erforderliche Annahmeschwelle von 75 Prozent überschritten wurde.