Fernsehen am Handy noch zu teuer
Laut einer Studie von IMS Research sollen im Jahr 2010 rund 120 Mio. Handynutzer über ihr Mobiltelefon Fernsehsendungen empfangen können.
Besonders in Asien orten die Marktforscher eine besondere Affinität zu der neuen Technologie.
Die chinesischen Provider China Unicom und China Mobile haben bereits im Frühsommer 2004 TV-Angebote für ihre Handykunden gelauncht.
Doch bisher hat das Fernsehen am Handy den Durchbruch nicht geschafft. Vor allem der hohe Preis sowie fehlende Breitbandkapazitäten stellen noch schier unüberwindliche Barrieren dar.
320 Mio. Handynutzer in China
Ende Oktober 2004 besaßen 320 Millionen Chinesen ein Handy. Pro
Monat soll diese Zahl um weitere 5,5 Millionen Handyuser wachsen.
320 Millionen Chinesen telefonieren mobil18,5 Euro für eine Stunde TV
Trotz viel versprechender Zukunft steckt der Markt für entsprechende Dienstleistungen in China immer noch in den Kinderschuhen.
Haupthindernisse sind die begrenzten Breitbandkapazitäten, die eingeschränkte Auswahl an Endgeräten sowie das Fehlen von entsprechenden Standards.
Die Kunden schreckt aber vor allem der hohe Preis der TV-Dienste ab. So muss ein China-Unicom-Kunde für ein einstündiges Programm derzeit mindestens 200 Yuan [18,5 Euro] berappen.
Zudem kostet ein TV-fähiges Handy den User mit 5.000 Yuan [462 Euro] rund drei Mal so viel wie ein herkömmliches Modell.
