IFPI-Hacker melden sich zu Wort
Zum Hacking-Angriff auf die Website des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft [IFPI] hat sich nun eine Gruppe namens "ADA" bekannt.
In einer Mail an futurezone.ORF.at wurde darauf hingewiesen, dass von "Aggressionen gegen die Musikindustrie" keine Rede sein könne - vielmehr wolle man den Konsumenten über seine Rechte aufklären.
"Wir, die ADA, bekennen uns zur jüngst durchgeführten Änderung der offiziellen Homepage der österreichischen IFPI", heißt es in der Bekennermail. Die "zusätzlichen, von uns bereitgestellten Inhalte" würden bloß über Konsumentenrechte, Urheberrechtsabgaben auf Leermedien und Kopierschutzverfahren informieren.
"Krimineller Eingriff"
Die IFPI sieht das naturgemäß anders und sprach am Wochenende von
einem "kriminellen Eingriff" in das Computersystem und dessen
spezifische Sicherheitsvorkehrungen.
"Hacking-Angriff" auf IFPI-WebsiteHack dem Provider dargelegt
Die Gruppe "ADA" argumentiert, sie habe dem IT-Dienstleister der IFPI Informationen über die Durchführung der Aktion bereitgestellt.
"Wir erklären den Hack, erläutern die Schwachpunkte in der eingesetzten Konfiguration und geben Hinweise, wie die Datensicherheit verbessert werden kann. Diese Informationen sind vertraulich und ergehen daher nur an den betroffenen Provider", so die ADA weiter.
Die Gruppe weist darauf hin, dass der Zutritt "ausschließlich über ungeschützte WLAN-Access-Points" erfolgt sei und dem Eigentümer der Internetzugänge "keinerlei Beteiligung an dem Projekt" anzulasten sei.
