Neue Faser für starke Laser
Die deutsche CeramOptec hat eine neue Glasfaserbündel-Serie vorgestellt, die Transmissionsraten von an die 100 Prozent ermöglicht. Das bedeutet eine signifikante Verbesserung der bisher üblichen 80 Prozent.
Nun werden höchste Transmissionsraten über längere Entfernungen für das gesamte Spektrum von Ultraviolett bis nahe zum Infrarot möglich.
Die verschmolzenen Enden vertragen Temperaturen von bis zu 1.000 Grad und können für Hochleistungslaser, Pumplaser und hochintensive UV-Lampen eingesetzt werden. Anwendungen sind Temperaturmessung in Umgebungen mit hohen Temperaturen, oder so genannte Punktaushärtung etwa in der Halbleiterproduktion.
Intel hat vor wenigen Tagen erstmals einen unterbrechungsfreien Laserstrahl auf Silizium-Basis produziert.Mit dieser Technologie könnten Computerchips in Zukunft die Informationen mit Hilfe von Licht verarbeiten statt, wie bisher, mit Elektrizität. Große Datenmengen könnten so wesentlich schneller übertragen werden. Da Silizium Licht nicht sehr effizient emittiert, musste man bei Festkörper-Lasern bisher verschiedene, nicht kompatible Halbleiter wie Galliumarsenid verwenden.
Intel und der SiliziumlaserPatentierter Plasmaprozess
Die CeramOptec stellt in ihren Produktionsstätten in den USA, Deutschland und Lettland ein breites Spektrum an Spezialfasern und an faseroptischen Produkten für den industriellen, militärischen und medizinischen Einsatz her.
Die benötigten Preformen werden in einem firmeneigenen, patentierten Plasmaprozess hergestellt, der unter anderem die außergewöhnliche UV-Transmission und Stabilität gewährleistet. Die Firmen sind Tochtergesellschaften der biolitec AG aus Jena, die an der Frankfurter Börse gelistet ist.
Ceramoptec
