"Hacking-Angriff" auf IFPI-Website
Das Rätsel um merkwürdige Aussagen, die gestern auf der Website des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft [IFPI] zu lesen waren, hat sich geklärt.
"Der Text ist auf einen Hacking-Angriff auf unsere Website zurückzuführen. Diese Aussagen wurden von dem Hacker platziert, stammen nicht von uns und sind falsch," schreibt IFPI -Pressesprecher Thomas Böhm.
Es handle sich um "einen kriminellen Eingriff" in das Computersystem und dessen spezifische Sicherheitsvorkehrungen.
Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen unbekannte Täter sei bereits erstattet. Die Website wurde zwischendurch vom Netz genommen und ist bereits wieder verfügbar.
Die Aussage wie "unser juristischer Apparat bedroht und verklagt 2004 erfolgreich hunderte Internet-User in Österreich, z.T. wegen nur eines vereinzelt gesharten MP3s" stammt also nicht von der IFPI.
Auch "böswillige Subjekte" ist keine der OriginalaussagenAktion scharf gegen Tauschbörsen
Im Rahmen der Aktion Scharf gegen Verletzungen des Urheberrechts
wurden vom IFPI in Österreich 150 Verfahren gegen
"Tauschbörsen-Nutzer" eingeleitet, die jeweils eine große Anzahl von
Musikfiles im Internet ohne die Zustimmung der Rechteinhaber
verbreitet haben.
Die wiederhergestellte Website
