Gute Zahlen für Hewlett-Packard
Hewlett-Packard [HP] hat eine Woche nach der überraschenden Ausbootung von Konzernchefin Carly Fiorina für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 einen leichten Gewinnanstieg ausgewiesen.
Während der Verwaltungsrat seine Chefsuche durchführe, konzentriere sich das Management-Team auf eine bessere Umsetzung der Kundenbedienung, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Steigerung der Aktionärswerte, erklärte Interims-Konzernchef Robert Wayman. Er ist gleichzeitig HP-Finanzchef.
Während es bei der Steigerung des Umsatzes Fortschritte gebe, müsse noch an der Gewinnverbesserung gearbeitet werden, erklärte er am Mittwoch nach Börsenschluss anlässlich der Vorlage der Quartalsergebnisse.
HP nach IBM auf Platz zwei
HP ist bei PCs inzwischen wieder hinter Dell auf den zweiten
Platz gefallen, obwohl Fiorina vor einigen Jahren den Kauf des
PC-Herstellers Compaq für rund 19 Milliarden Dollar durchgedrückt
hatte. Bei Computerdienstleistungen hinkt HP weit hinter IBM
hinterher und liegt bei Speicherprodukten hinter EMC auf Platz zwei.
HP ist nach IBM der zweitgrößte Computerkonzern der Welt und der mit
Abstand weltgrößte Druckerhersteller.
HP sucht fieberhaft Fiorina-NachfolgerHoher Umsatzanstieg in Asien
Die in Palo Alto [Kalifornien] ansässige Gesellschaft verdiente in dem am 31. Jänner beendeten Dreimonatsabschnitt 943 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar. Wechselkursbereinigt ergab sich ein Umsatzanstieg von fünf Prozent.
Der Umsatz legte in der Region Europa, Naher Osten und Afrika um zwölf Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar zu, während er in Nord- und Südamerika um sechs Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar und im asiatisch-pazifischen Raum um 15 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar stieg.
