Siemens will in Indien investieren
Siemens will in den kommenden drei bis vier Jahren nach Worten von Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer rund 500 Mio. Dollar in Indien investieren.
"Indien ist für uns eine Basis, von der aus wir nicht nur für den lokalen Markt fertigen, sondern auch für das weltweite Geschäft", sagte von Pierer, bis vor kurzem Vorstandsvorsitzender des Konzerns, am Mittwoch am Rande eines Kongresses in der indischen Wirtschaftsmetropole Bombay.
1.000 Entwickler sollen eingestellt werden
"Wir werden Fabriken bauen und bestehende Werke erweitern, die
Kapazitäten ausbauen und kräftig in Forschung und Entwicklung
investieren. Das wird vielleicht drei bis vier Jahre benötigen."
Siemens will von Pierer zufolge in Indien rund 1.000 weitere
Software-Entwickler einstellen und damit die Gesamtzahl auf 4.000
anheben.
Imagekorrektur für neuen Siemens-ChefUnter anderem dank staatlicher Pläne, die Infrastruktur zu modernisieren und den Stromsektor Indiens zu reformieren, boomt die Wirtschaft des Landes.
Siemens-Konkurrenten vor Ort wie etwa ABB, Larsen & Toubro oder die staatliche Bharat Heavy Electricals konnten hiervon zuletzt profitieren und steigende Gewinne ausweisen.
