09.02.2005

STRATEGIE

Siemens will in Indien investieren

Siemens will in den kommenden drei bis vier Jahren nach Worten von Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer rund 500 Mio. Dollar in Indien investieren.

"Indien ist für uns eine Basis, von der aus wir nicht nur für den lokalen Markt fertigen, sondern auch für das weltweite Geschäft", sagte von Pierer, bis vor kurzem Vorstandsvorsitzender des Konzerns, am Mittwoch am Rande eines Kongresses in der indischen Wirtschaftsmetropole Bombay.

Unter anderem dank staatlicher Pläne, die Infrastruktur zu modernisieren und den Stromsektor Indiens zu reformieren, boomt die Wirtschaft des Landes.

Siemens-Konkurrenten vor Ort wie etwa ABB, Larsen & Toubro oder die staatliche Bharat Heavy Electricals konnten hiervon zuletzt profitieren und steigende Gewinne ausweisen.