Computerprogramm misst Schönheit
Bei dem erwähnten Projekt dürfte es sich um die Jux-Anwendung eines "neuralen Netzwerks" handeln. Der zitierte Forscher Gideon Dror ist gelernter Hochenergie-Physiker und hat zu durchwegs nicht-trivial anmutenden Themen wie "Dynamic Proximity of Spatiotemporal Patterns", vor allem aber über "neurale Netze" publiziert.
Originaltext apa/dpa
"Israelische Forscher haben ein Computerprogramm zur Messung weiblicher Schönheit entwickelt. Die israelische Zeitung "Maariv" meldete am Sonntag, ein Forscherteam unter der Leitung von Gideon Dror vom Akademischen College Tel Aviv-Jaffo habe anhand der Befragung von Testpersonen, die Frauenporträts bewerten mussten, das Programm erstellt, das Noten von eins bis sieben verteilt. Gemessen werden dabei unter anderem die Gesichtsproportionen, die Konsistenz der Haut und die Haarfarbe.
Der Computer ziehe eindeutig Blondinen vor, gebe jedoch auch Dunkelhaarigen eine Chance, schrieb das Blatt. Die brünette Hollywood-Schönheit Angelina Jolie erhielt etwa mit 6,8 fast die Bestnote, ihre blonde Schauspielerkollegin Jennifer Aniston allerdings nur 5,3."
Gideon Drors eindrucksvolle Publikationsliste
