30.01.2005

EX-UPSTART, Weiter unten finden sie historische Links aus dem Frühjahr 1999

Die Untersuchung der Libro-Pleite

Hinweise auf Unregelmäßigkeiten in den Büchern der 2001 kollabierten [Internet]Handelsgruppe Libro verdichten sich, wie das "profil" vom Montag berichtet.

Laut einem ersten Teilgutachten des zuständigen Sachverständigen soll Ex-Tochter Libro Deutschland in der Jahresbilanz 1998/99 ungerechtfertigterweise um 10,2 Millionen Euro aufgewertet worden sein, um so einen höheren Bilanzgewinn darzustellen.

Der wiederum war Grundlage für die Ausschüttung der umstrittenen Sonderdividende in der Höhe von 32 Millionen Euro. Laut Gutachten wäre Libro Deutschland in der Bilanz nicht mit 10,2 Millionen Euro, sondern mit "null" anzusetzen gewesen.